Sonntag, 28. Juni 2009

Zwischenstopp in Oberschwaben

Während wir ein paar Tage in Unlingen verbrachten und ich die letzten Neuigkeiten aus dem Dorf über unseren bekanntesten Dorfbewohner Mario Gomez erzählt bekam, geschah es: Mario Gomez wurde zum teuersten Bundesligaspieler aller Zeiten und wechselte für 30 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München. In allen Medien wurde über diese Sensation berichtet und natürlich wurde überall darüber geklatscht und getratscht. Wahrscheinlich war das in ganz Deutschland so, aber mir kam es vor, als würde man Unlingen und Umgebung extrem Anteil nehmen. Und weil ich gerade vor Ort war, war ich da keine Ausnahme. Im Gegenteil, es machte richtig Spaß mit zu diskutieren, denn jeder wusste da noch ein Detail oder dort noch etwas Neues über „unseren“ Mario.






Meine Geschichte hierzu ist zwar für die meisten schon ein alter Hut, aber damit auch ja niemand zu kurz kommt, hier nochmal die Kurzfassung: Nur weil seine Mutter den Mario schon als Baby in seinem Kinderwagen auf den Unlinger Sportplatz geschoben hatte, ist er schlussendlich Fußballer geworden. Denn dort hat er mich spielen gesehen und wollte natürlich sofort mindestens so gut werden wie ich… ;-)



Sonntag, 31. Mai 2009

Zwischenstopp Frankreich

Die Zeit zwischen der Afrika Etappe und der Amerika Etappe nutzten wir, um Zeit mit Freunden, Bekannten und unseren Familien zu verbringen. So sind wir mit meinen Eltern und ihrem Wohnmobil für 4 Tage ins Elsass gefahren und haben in den Weinbergen um Eguisheim und Obernai mit viel Baguette, Käse und Wein gemeinsam das Leben genossen.




Zwischendurch machten wir kleine Radtouren (wir hatten alle unsere Fahrräder dabei), besuchten Märkte oder spielten Boule.







Alles also sehr entspannend – vielleicht sogar zu entspannend. Denn während ich mich gerade mal wieder so richtig im Campingstuhl entspannte und mich genüsslich streckte, passierte das Unglück, ich kam aus dem Gleichgewicht und kippte rückwärts vom Stuhl. Nachdem ich das gesamte Afrika Abenteuer ohne größere Blessuren überstanden hatte, war es nun also soweit und ich wurde von Mama und Freundin sogleich verarztet. Sah am Ende aber schlimmer aus, als es tatsächlich war…









Jahresplanung

Nachdem wir nun die erste Etappe (Südliches Afrika) erfolgreich absolviert haben, befinden wir uns momentan mitten in der Planung der 2. Und 3. Etappe unserer Großen Reise. Die 2. Etappe wird uns 3 Monate lang durch den Westen der USA und Kanada führen (wobei wir natürlich mindestens einen Zwischenstopp bei Mike in New York machen werden). Und für die 3. Etappe werden wir für 2-3 Monate Australien erkunden. Und dann ist auch schon Weihnachten, das wird natürlich – wie immer - daheim bei unseren Eltern verbringen werden. Zwischen Etappe 2 und 3 werden wir voraussichtlich nochmal für ein paar Tage in Deutschland vorbei schauen.


Hier unsere ungefähren Touren, von denen wir natürlich wie gewohnt berichten werden:



Etappe 2: USA/Kanada





Etappe 3: Australien





10 Kilometer

Am vorletzten Maiwochenende fand zum 19. Mal der Regensburger Marathon Event statt. Die ganze Stadt steht jedes Jahr am Wochenende nach Christi Himmelfahrt im Zeichen dieser Veranstaltung. Zusätzlich zum Marathon finden zahlreiche andere Läufe statt, wie z.B. Halbmarathon für Läufer und Inline-Skater, ein Mini-Marathon für Kinder und ein 10 Kilometer-Lauf für Hobbyläufer. Da wir in Afrika ein bisschen trainiert hatten, wagten wir uns an diese Distanz heran und gingen mit 500 anderen Läufern an den Start. Michaela’s Bruder Stephan war ebenso dabei wie seine Bekannte Andrea und unser Freund Markus aus dem Saarland, der mit seiner Frau Nicole, seinem Sohn Maximilian und seinen Freunden Hedi und Paul zufällig übers Marathon-Wochenende nach Regensburg gekommen war und sich spontan entschied, mit zu laufen (für ihn kein Problem, da er dieses Jahr schon einen Halbmarathon gelaufen war).

Die Strecke führte mitten durch die herrliche Regensburger Altstadt und war gesäumt von tausenden Zuschauern und zahlreichen Bands, die alle Läufer permanent anfeuerten. Eine tolle Stimmung.







Wir schafften es alle fünf ins Ziel und nahmen stolz unsere Finisher-Medaillen in Empfang und genossen die Atmosphäre im Zielbereich.